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Details

Bauh├╝tte 63   [Original Title]

Ein Dokumentarfilm ├╝ber Aufgabe und Arbeit der M├╝nsterbauh├╝tte Freiburg   [Other Title]
Land: German Federal Republic
Produktionsjahr: 1965
Genre: Documentary Film
Drehort: Freiburg im Breisgau

Credits:
Voice: H. Daniel
Production company: HART-FILM
Screenplay: Wolf Hart
Director: Wolf Hart
Editing: Wolf Hart
Director of photography: Wolf Hart
Music: H.M. Majewski


Schlagw├Ârter: Architektur
Der in Farbe gedrehte Film aus dem Jahr 1965 zeigt einen Jahresausschnitt aus den Restaurierungsarbeiten der Bauleute am Freiburger M├╝nster.
Er dokumentiert (z.T. in Zeitrafferaufnahme) die technisch-k├╝nstlerische Arbeit moderner Architekten und Bildhauer im Dienste einer mittelalterlichen Bausch├Âpfung.
In einer Zeit wie der unseren, die mit technischen Perfektionismus Hochh├Ąuser, Fabrikanlagen, Kirchen, Hallenbauten und Stadien in atemberaubendem Tempo aus dem Boden stampft, geraten die Grundlagen der Baukunst immer mehr in Vergessenheit. Der vielf├Ąltige Einsatz von Maschinen am Bauplatz und die heute ├╝blliche Montage serienm├Ąssig vorgefertigter Teile verdr├Ąngen allm├Ąhlich die Erinnerungen an den handwerklichen Ursprung der Architektur. Der Film "Bauh├╝tte 63" hat es sich zum Ziel gesetzt, den verlorenen Zusammenhang wiederherzustellen. Er schildert am Beispiel der Restaurierungsarbeiten am Freiburger M├╝nster die vielf├Ąltigen Aufgaben einer modernen Bauh├╝tte und schl├Ągt einen weiten Bogen von den technischen M├Âglichkeiten der Gegenwart zur Handwerkskunst des Mittelalters. Er macht dabei auf ├╝berraschende Weise sichtbar, dass die Werkgemeinschaft der H├╝tte auch in den Tagen einer weitgehend automatiserten Produktion die alten handwerklichen Fertigkeiten ├╝berliefert hat. Heute stehen die Architekten und Werkmeister der Dombauh├╝tten, die Steinmetzen, Maurer und Zimmerleute, die Schnitzer, Glasmaler und Vergolder nicht anders im Dienst am Gesamtkunstwerk als in den vergangenen Jahrhunderten der Gotik. Die Aufgabe freilich hat sich ver├Ąndert. Heute sch├╝tzen und "h├╝ten sie diese Bauwerke vor Zeit und Mensch, vor Verwitterung und Kriegsfolgen". Sie ersetzen schadhafte Bauteile, erg├Ąnzen zerst├Ârtes Zierwerk und bergen die ehrw├╝rdigen, von der Zeit geschw├Ąrzten Figuren, an deren Pl├Ątze meisterhafte Kopien treten.Den Kreis dieser Arbeiten abzuschreiten ist das eigentliche Anliegen des Films. Daneben gew├Ąhrt er stilkundliche Einsichten. Die Kamera unwandert den Bau und bildet ihn aus immer neuen Perspektiven ab. Sie gedenkt auch der feierlichen Sch├Ânheit des Innenraums, seiner von kraftvollen B├╝ndelpfeilern getragenen Gew├Âlbe, der dunkel gl├╝henden Glasfenster und des grossfigurigen Hochaltars aus der Hand von Hans Baldung Grien.

Version 1
Sprache: n/a
Ton: 2-Doppelzacken (Lichtton)
Bildformat: 1:1,33
Dauer: 28 min

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Kopiel├Ąnge: 293 m Request Copy Button
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Kopietyp: Positive
Filmmaterial: Acetate