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Details

Diskussionstechnik II - Diskussion überflüssig ! ?   [Original Title]

Diskussion überflüssig ! ?   [Other Title]
Discussion Techniques II   [Alternative Title]
Nazione: Federal Republic of Germany
Anno di produzione: 1950
Genere: Educational film
Location: BRD

Credits:
Distribution: Columbia Filmgesellschaft, Inc.
Producer: Zeit im Film

Director: Eva Kroll
Script: Günther Hoffmann
Camera operator: Erich Küchler

Parole chiave: 1949-1961 (Gesamtzeitraum; von deutschen Staatengründungen bis Berliner Mauerbau), BRD/Bundesrepublik Deutschland, Demokratie, Diskussion, Technik, Spielregeln, 1950, Diskussionsrunde, Erziehung/Bildung (Außerschulische Erziehung und Bildung; Berufsbildung; usw. - s. Synonyme), Fußball, Gesellschaft, Schule, Zwischenmenschliche Beziehung (soziale Beziehung; usw. - s. Synonyme)
Während eines Fußballspiels geraten einige junge Leute wegen der Entscheidung des Schiedsrichters in Streit.

Dieselben jungen Menschen im Klassenzimmer ihrer Schule. Es soll über das Thema "Welche Bedeutung haben die Reformen des Freiherrn von Stein noch auf unsere heutige Gesellschaftsordnung?" diskutiert werden. Ein Teil der Schüler überlegt ernsthaft, was zu dem Thema zu sagen wäre, die meisten aber beschäftigen sich mit allen möglichen anderen Dingen. Dann beginnt die Diskussion und es zeigt sich, daß der eine Diskussionen grundsätzlich für überflüssig hält, ein anderer beklagt sich, daß wenn er seine Meinung in einer Diskussion äußert, diese aber mit dem Diskussionsleiter oder Studienrat nicht übereinstimmt, er eine schlechte Zensur bekommt. Der Studienrat wiederum vertritt die Meinung, daß die Diskussion in der Schule zum Lernstoff gehört, daß die Meinung der Schüler sich aber an den Lehrstoff zu halten habe.

Nachher in der Pause geht die Diskussion über die Diskussion zwischen den Schülern weiter: Man kann in einer gesunden Diskussion mit dem Lehrer, in der Zusammenarbeit, durch kritisches Abwägen von Für und Wider am besten seine persönliche Einstellung zur Sache darbringen. Eine Diskussion sollte auch aus Spielregeln bestehen mit einem Schiedsrichter, wie beim Fußallspiel. Der Ball oder das Thema wandert vom einen zum anderen (Aufnahmen eines Fußballspiels sind unterlegt), einer allein kommt nicht durch, nur die Zusammenarbeit führt zum Ziel. Wer den Ball zu lange hält, macht den gleichen Fehler wie jemand, der in einer Diskussion zu lange redet. Wer die Person nicht von der Sache trennen kann, wird sowohl im Spiel als auch in einer Diskussion unangenehm auffallen. Wer zu schwach ist, muß erst seine Kräfte üben usw. Ein weiterer Lehrer greift in diese Diskussion ein und stellt fest, daß bei diesem von den Schülern aufgestellten Plan die Hauptperson fehlt, nämlich der unparteiische Schiedsrichter.

Der Professor stellt "Diskussion als Unterrichtsmethode" zur Diskussion, eine Schülerin betätigt sich als Diskussionsleiterin. Es ergibt sich: Was beim Spiel der Sieg, das bedeutet in einer Diskussion das Ringen um die richtige Meinung. Eine Ansicht, die durch die Prüfung einer Diskussion gegangen ist, wird meist Bestandteil unseres Wissens; ein Gedanke, der durch die kritische Untersuchung einer Aussprache gegangen ist, wird zu einer begründeten Anschauung. Ein jeder muß darum ringen, die Dinge so zu beurteilen, wie sie sind.

Diskussion als Unterrichtsmethode ist ein wichtiges Problem und man muß sich darüber klar werden, worum es sich handelt. Sie soll kein Mittel sein, um endlich dem Lehrer mal eins auswischen zu können, soll andererseits auch nicht die Auflösung von Zucht und Ordnung bedeuten. Sie soll ein Erziehungsmittel sein, das an vielen Schulen bereits mit Erfolg angewandt wird.

Schüler und Lehrer diskutieren lebhaft, an einem großen runden Tisch sitzend. Aber auch auf Wanderungen oder im Schulheim, wo die strengen Formen des Schulbetriebes unterbrochen sind, wo man aufgelockert ist, hat man die besten Ideen zur Diskussion. Die Schule soll die jungen Menschen frühzeitig dazu erziehen, sich auf Grund eigener Anschauungen ein eigenes Urteil zu bilden. Die Klasse im Freien beim Zeichnen einer Glockenblume: Hier zeigt es sich deutlich, daß jeder eine eigene Anschauung und unterschiedliche Auffassung von den Dingen hat. Das ist gut so, denn es wäre schlecht, wenn unsere Anschauungen uniformiert würden.

Quelle: Sichtungsprotokoll

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